| Gut zu wissen
Die typisch orangen Zähne
Der Biber hat wie alle anderen Nagetierarten vier scharfe Schneidezähne. Die äusserste Schicht dieser Zähne (Zahnschmelz) ist mit Eisenablagerungen versehen. Sie machen die orange Farbe aus. Weil der Zahnschmelz härter ist als das weisse Dentin, nutzen sich die beiden Schichten verschieden stark ab und die Nagezähne schärfen sich so ständig. Zudem sind die Schneidezähne wurzellos und wachsen permanent nach.
Baumfällen im Hocken
Die Biber benagen Bäume in hockender Stellung. Sie haken dabei die oberen Schneidezähne in die Rinde ein und leisten mit den unteren die Raspelarbeit. Zwei paralelle Rillen entstehen so. Indem der Biber um den ganzen Stamm herum nagt, entsteht die typische „Sanduhr“form.
Vergebliche Mühe
Bäume, die nicht am Ufer stehen, fallen in irgendeine Richtung und es kommt vor, dass sich die Krone eines Baumes nach einer Nacht harter Arbeit in anderen Bäumen verheddert. Vergebliche Mühe für den Holzfäller, denn die ersehnten Ästchen und Knospen bleiben in diesem Falle in unerreichbarer Höhe!
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