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Biber und Eisvogel treffen sich hier mit Genuss. Eher schwer taten sich früher Behörden und Naturschützer. Doch jetzt ist der Dialog erfolgreich gestartet. Ein frischer Wind weht in Augst-Wyhlen.
Vor sechs Jahren ist der Biber im Raum Augst-Wyhlen wieder aufgetaucht. Seitdem hinterlässt er regelmässig Spuren. Auch viele andere seltene und gefährdete Tierarten geben sich in diesem Gebiet ein Stelldichein, z.B. der Eisvogel oder der Flussregenpfeifer.
An den Schutz dieses wichtigen Naturgebietes wurde schon vor Jahren gedacht. Doch trotz guter Ideen und vieler Bemühungen wurde in den letzten Jahren wenig Konkretes erreicht. Die Interessen gingen auseinander, viele Fragen blieben ungelöst. Die Aktionen waren oft nur lose untereinander verbunden und machten spätestens an den Gemeinde-, Kantons- oder Landesgrenzen halt.
Jetzt kommt Bewegung ins Spiel: An einer internationalen, von Pro Natura BL mitorganisierten Fachtagung diskutierte ein bunt gemischtes Publikum - darunter wichtige EntscheidungsträgerInnen - Zukunftsperspektiven. Auch «heisse Eisen» wurden nicht ausgespart, z.B. der Bootshafenstandort, die Durchgängigkeit des Kraftwerks für Biber und Co., die Wasserqualität der Ergolz oder die zunehmende Erholungsnutzung. Am Ende des anstrengenden Tages gab es viele zufriedene Gesichter. Der Dialog ist erfolgreich gestartet und damit ein Grundstein für eine konstruktive Zusammenarbeit hin zu einer lebendigen Flusslandschaft Augst-Wyhlen gelegt.
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