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Barrieren werden geöffnet, z.B. beim Kraftwerk Augst

Die Kraftwerk Augst AG baute den Fischpass des gleichnamigen Kraftwerks um und nahm ihn nach langer Pause wieder in Betrieb. Für Biber wurde zusätzlich über den Fischbecken ein Holzsteg eingebaut, der es den Nagern ermöglicht, auf diesem Weg das Kraftwerk auf der Schweizer Seite zu umgehen; nach dem Bau der Biberrampe in der Schiffsschleuse besteht nun für Biber eine zweite Durchgangsmöglichkeit. Umgehungshilfen auf der deutschen Seite des Kraftwerks sind später auch realisiert worden.
Kraftwerk Laufenburg (Kt. AG):
Über die Biberrampe statt in den Turbinenauslauf
Vor dem Kraftwerk Rechen kämpften Biber um Leben und Tod. Eine Biberrampe beim Kraftwerk Laufenburg macht es jetzt möglich, die Gefahr zu umgehen. Bereits hat sie ein junger Biber getestet.
Zwei Biber befanden sich im vergangenen Winter/ Frühjahr auf der Suche nach einer neuen Heimat. Doch beim Rhein-Kraftwerk Laufenburg wurde ihre Reise jäh gestoppt. Zwischen den steilen Betonwänden, dem Rechen beim Turbinenlauf und der reissenden Strömung waren sie gefangen. Es gab kein Entkommen aus eigener Kraft. Doch die Biber hatten damals Glück im Unglück: Mitarbeiter des Kraftwerks und der Wildhüter befreiten die verzweifelten Tiere und setzten sie unterhalb des Kraftwerks wieder aus.
Junger Biber nutzt Ausstiegshilfe
Dieses Drama sollte sich nicht wiederholen. Die Betreiberin des Kraftwerks, die Energiedienst Holding AG, zögerte nicht lange. Gemeinsam mit den Biberfachleuten Bettina Sättele und Alfred Schären und mit HALLO BIBER! baute sie mehrere Holzrampen oberhalb vom Kraftwerk. Die Idee: Die Ausstiegshilfen sollen den Bibern ermöglichen, aus dem Rhein auszusteigen bevor sie Gefahr laufen, in den Rechen zu gelangen. Das Kraftwerk sollen sie auf kurzem Landweg umgehen können.
Ende August, kurz nach der offiziellen Freigabe der Biberrampen, war die Freude gross:

Dieser junge Biber benutzte die Ausstiegshilfe dankbar! Er dürfte vom damaligen Hochwasser von seiner Familie abgetrieben worden sein. Nach einer Verschnaufpause von zwei Tagen in der Umgebung des Kraftwerks machte er sich wieder auf den Weg wahrscheinlich zurück zu seiner Familie.

Ausstiegshilfe für Biber
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